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Woche der Frau | 24. April 2014

Feste dritte Zähne an nur einem Tag

Ingrid Gigerenzer (55) traute sich jahrelang nicht zum Zahnarzt “Dank einer neuen Implantat-Technik bekam ich meine Dritten an einem Tag”. Sie war eine lebenslustige Frau, die gerne viel lachte. Doch im Laufe der Jahre zog sich Ingrid Gigerenzer immer mehr zurück. Sie mied ihre Freunde, beschränkte jeden Kontakt auf das Nötigste und hielt beim Sprechen ihre Lippen immer möglichst geschlossen. Gelacht hatte die 55-jährige schon lange nicht mehr. Sie schämte sich wegen ihrer schlechten Zähne. Sie waren kaputt, krank und teilweise ausgefallen. Angst vor der Behandlung: Seit 20 Jahren war sie nicht mehr beim Zahnarzt gewesen. Denn sie hatte eine geradezu panische Angst vor dem Bohrer:”Ich stamme aus der alten DDR. Damals war die Zahnmedizin im Osten noch katastrophal. Als Kind musste ich mich aber ständig behandeln lassen, denn ich hatte zwei Zähne zu viel”, erzählte die Thüringerin. Damit begann ihr langer Leidensweg:”Ich bekam Haken und Klammern eingesetzt, die aber nicht hielten. Ich hatte furchtbare Schmerzen.”Bereits mit zwöf Jahren wurden ihre die ersten Zähne gezogen: “Ein Albtraum. Da verlor ich das Vertrauen zu den Zahnärzten, ging einfach nicht mehr hin. Auch nicht nach der Wende. Ich hatte Angst vor noch mehr Schmerzen.” Die Scham war enorm: Als Ingrid kaum noch Zähne im Mund hatte, wurde ihr Leidensdruck zu groß. Es war ihr peinlich, unter die Leute zu gehen und zu sprechen. Eines war ihr klar: Sie musste zum Zahnarzt! Im Internet fand sie ein Video von Dr. Wolfgang Bolz aus der BolzWachtel Dental Clinic in München. “Er machte auf mich sofort einen vertrauenswürdigen Eindruck”, erzählt Ingrid. “Im Video zeigte er, wie Patienten bei ihm an nur einem Tag Implantate und ein komplettes neues Gebiss bekommen. Das wollte ich auch.” Dann ging alles schnell: Die Buchhalterin meldete sich an. Bei einem ersten Termin wurden Fotos, Röntgenbilder und eine Computer-Tomografie angefertigt. Ein Zahntechnikermeister nahm Abdrücke, um die Prothesen maßzufertigen. Kurz darauf operierte Dr. Bolz seine Patientin unter Vollnarkose.”Die seitlichen Implantate verankern wir schräg im Oberkiefer”, erläuterte der Zahnarzt. “Dadurch erhalten sie eine besonders hohe Stabilität und sind sofort belastbar. Auf diese Weise ersparen wir den Patienten einen jahrelangen Knochenaufbau.” Auf die Titanwurzeln schraubte Dr. Bolz dann die festen neuen Zähne. Der Eingriff dauert nur fünf Stunden. Danach schaute sich Ingrid im Spiegel an und erkannte sich kaum weider. Je nach Aufwand kostet die Versorgung pro Kiefer 12.000 Euro (Kostenvoranschlag bei der Kasse einreichen!): “Das ist natürlich viel Geld. Auch für mich. Aber es wars mir wert, damit ich wieder lachen kann.”


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